Beeren auf Balkon & Terrasse

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Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und noch viele, viele Sorten mehr werden hier in diesem Thema nun ihren Platz finden und du kannst alles rund um die Pflanzung und Pflege dieser Pflanzen-Gruppe hier nachlesen und ich hoffe, dass du auch eine gute Ernte mit deinen Bäumchen oder Sträuchern erzielen wirst 🙂

Unter dem Thema Winterschutz findest du Tipps und kleine Tricks wie du deine Sträucher, Bäumchen und Erdbeerpflanzen am Besten durch den Winter bekommst, ohne das sie Schaden nehmen.

„Beeren“ gibt es inzwischen in den verschiedensten Variationen. Angepasst an den vorhandenen Platz kann man wählen zwischen Sträuchern, Halbstämmchen, Hochstämmchen und Säulen. Auch Beerenobst bekommt man inzwischen bereits in Säulen-Forum im Handel. Letzteres, d.h. die Säulenformen sind gerade auch für den Balkon/die Terrasse interessant und ideal, da diese Säulen mit relativ wenig Platz auskommen im Gegensatz zu Sträuchern.

Aber auch die bekannten und bewährten Halbstämmchen oder auch recht hohen Stämmchen von Johannisbeer- & Stachelbeerbäumchen sind ein Blickfang für jeden Balkon und bringen reichlich Ernte. Wichtig ist auch hier eine sehr gute Erde und ein genügend großer Behälter. Bei einem entsprechend großen Behälter kann man auch noch gut „unterpflanzen“. Hochstämmchen haben zudem noch eine angenehme Höhe zum Ernten. 

So ist sicher für jede Balkon-/Terrassengröße das passende Beerenobst zu finden, wenn du Erdbeeren pflanzen möchtest. Einfach auch mal unter Bezugsquellen bei den einzelnen Anbietern ein bisschen stöbern.

Allgemeine Info’s zu Beerenobst

Obstgehölze bevorzugen im Allgemeinen einen sonnigen, warmen und geschützten Standort. Nur am geeigneten Standort kommt es zu der gewünschten Reife, und die Früchte entwickeln einen tollen Geschmack. Obstgehölze sind „Freiland“-pflanzen und müssen bis zum Einpflanzen im Kübel im Freien aufgehoben werden. Alle Obstpflanzen/-gehöze mit festem Erd-/Topfballen bzw. Container werden an einen schattigen, windgeschützten Platz gestellt und angegossen. Die Erdballen können, wenn sie längere Zeit auf das Einpflanzen warten müssen oder es extrem kalt ist, mit Erde oder feuchtem Rindenmulch abgedeckt werden.

Boden

Abb. © Amazon

Die meisten Obstgehölze gedeihen im „normalen Gartenboden“, d.h., ein Boden, der humushaltig, nahrhaft, krümelig und gut durchlässig ist. Er sollte zudem leicht kalkhaltig sein und somit in einem ph-Bereich von ca. 7,0 oder leicht darüber liegen.

Alternativ: Pflanzenerde für Beerenobst ist fix und fertig und auf die Bedürfnisse von Beerenobst abgestimmt, sodass du nur noch deine Pflanzen oder Beeren-Bäumchen/Sträucher einpflanzen brauchst.

Bio-Erde BeerenObst ohne Torf 

Hinweis: Die abgebildete Pflanzenerde ist allerdings nicht für Heidelbeeren oder Preiselbeeren geeignet- diese Pflanzen benötigen einen „sauren“ Boden!

Bodenvorbereitung

Der Bodenvorbereitung kommt eine große Bedeutung zu, da Obstgehölze für einen langen Zeitraum im gleichen Kübel/Pflanzbehälter bleiben.

Bodenverbesserung

Angestrebt wird ein gut durchlüfteter Boden, der Feuchtigkeit und Nährstoffe speichert, trotzdem aber nicht zu Staunässe neigt. Bodenverbesserung bedeutet oft nichts anderes als eine Humuszufuhr. Sie ist vor allem für schwere, nasse und sehr leichte, sandige Böden absolut notwendig. Nur der Humusgehalt entscheidet über die Fruchtbarkeit des Bodens.

So eignen sich besonders Rindenhumus, Kompost- oder Lauberde zur Beimischung. Um einen Boden leichter bzw. schwerer zu machen, werden Sand bzw. Lehm verwendet. Um den Boden „locker“ zu machen, verwende ich selbst oft „Blähton“ welchen ich unter die Erdmischung gebe. Ganz wichtig sind hier auch Wasserabzugslöcher in den jeweiligen Pflanzbehältern, damit keine Staunässe entsteht.

Pflanzung

Die besten Pflanzzeiten sind das Frühjahr und der Herbst, allerdings ist man durch die Pflanzenanzucht in Töpfen bzw. Containern nicht mehr an die traditionellen Pflanzzeiten gebunden.

Die Pflanzen werden beim Austopfen – im Gegensatz zum früheren Graben – nicht mehr im Wachstum gestört und können so zu jeder Zeit ungehindert weiterwachsen. Sollten die Wurzelballen trocken sein, dann werden sie vor der Pflanzung solange ins Wasser gestellt, bis sie sich vollgesogen haben und keine Luftblasen mehr aufsteigen. Ausgetopfte Pflanzen und vor allem solche mit „nackten“ Wurzeln müssen so schnell wie möglich in die Erde, da sonst Sonne und Wind sie schädigen könnten.

Für die Pflanzung wird ein ausreichend großer Pfanzbehälter benötigt. Als Faustregel gilt: Das Pflanzkübel sollte mindestens doppelt so tief und breit wie die jeweiligen Ballenmaße sein. Zu allererst kommt eine dicke Drainageschicht, damit das überflüssige Gieswasser gut abfließen kann. Die Pflanzerde dann mit humusbildenden Stoffen (z.B. Rindenhumus, Komposterde, Torf)  gut vermischen. 

Vor dem Einsetzen werden noch beschädigte Wurzeln mit einer scharfen Schere bis in das gesunde, weißliche Gewebe rausgeschnitten. Jede Pflanze kommt so tief in die Erde, wie sie auch vorher gestanden hat, was man ja gut am Wurzelballen erkennen kann. Jetzt erst wird bei ballierten Pflanzen das Ballentuch am Wurzelhals aufgeschnitten und im Loch verteilt, so dass der Ballen oben frei liegt. Das Material zersetzt sich im Laufe der Zeit.

Beim Auffüllen des Pflanzkübels mit der zurechtgemischten Erde werden wurzelnackte Pflanzen leicht gerüttelt, damit sich Hohlräume zwischen den Wurzeln mit der Erde füllen können. Um einen guten „Bodenschluss“ zu erzielen, muss der Boden um den Ballen herum fest angedrückt bzw. getreten werden.

Nach der Pflanzung wird noch gründlich angegossen. Dieses Einschlämmen schließt auch die letzten Hohlräume. Bei größeren Pflanzen erleichtert zudem ein Gießrand aus angehäufelter Erde das durchdringende Wässern.

Beim Setzen von kleineren Pflanzen im Spätherbst ist bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Winter ein „Hochfrieren“ möglich. Die so betroffenen Pflanzungen müssen im Frühjahr dann, sobald der Boden frostfrei ist, wieder festgedrückt bzw. -getreten werden.

Mulchen

Frisch gepflanzte, noch nicht zusammengewachsene Flächen werden mit einer Schicht Rindenmulch (oder auch Lauberde, Laub oder Blähton) abgedeckt. Das geschieht nicht nur wegen der Optik, sondern die Pflanzerde bleibt feucht, kühl und locker und die Bodenoberfläche wird vor dem Verkrusten bewahrt. Außerdem wird der Unkrautwuchs vermindert und durch Laub oder Rindenmulch wird zusätzlich eine Humuszufuhr sichergestellt.

Pflege

In Trockenzeiten und bis zum völligen Anwachsen ist das Überbrausen der Pflanzen morgens oder in den frühen Abendstunden sehr günstig. Dabei darf der Boden nicht verschlämmen, was sehr schnell geschehen kann, wenn nicht gemulcht wurde.

Düngung

Pflanzendünger speziell für Beerenobst versorgt die meisten Beerensträucher mit den wichtigsten Nähstoffen. Heidelbeeren, Cranberries und Preiselbeeren gehören zu den Heidekrautgewächsen, die einen sauren Boden benötigen. Hier ist es günstig, einen speziellen Dünger für Heidelbeeren zu verwenden.

Speziell zum Thema Erdbeeren findest du hier weitere Infos:

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