Tagebuch 2019 – 18. März

Da in den letzten Wochen das Wetter so schlecht war, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, mein Gewächshaus aus dem Keller zu holen und es doch noch aufzubauen. In diesem Winter hatte ich meine Pflanzen alle draußen stehen, aber so viel Regen wie wir in der letzten Zeit hatten, das war einfach zu viel des Guten. 😉

Jetzt stehen meine Pflanzen im Trockenen und ich hoffe, dass mein Gewächshaus auch den, in der letzten Zeit oft heftigen Windböen, stand hält und nicht abhebt – das wäre eine Katastrophe. 🙂 Aber ich denke, da alle Regale mit Kabelbindern am Gewächshausgestänge befestigt sind, dürfte da nichts abheben, denn das Gewicht der Pflanzen wird das Gewächshaus am Boden halten.

Bis auf meine Blumenzwiebeln, die nach wie vor draußen stehen, sind alle Pflanzen untergekommen. Mit dem Gewächshaus habe ich jetzt auch die Möglichkeit, alle Samen, die ich in diesem Jahr aussäen möchte, schon frühzeitig in die Erde zu geben, da die Behälter ja geschützt stehen und eventuelle Nachtfröste nun keinen Schaden mehr anrichten können.

Zwischenzeitlich habe ich noch ein bisschen umgeräumt, da es eng wird – hier noch ein paar aktuelle Bilder …

Das Laden der Bilder dauert manchmal etwas 🙂

Und hier noch einmal einen Tipp für alle, die vielleicht die kleinen Foliengewächshäuser mit einer Breite von 60 cm, oder auch mehr, nutzen.

Wenn das Gewächshaus einmal kaputt gehen sollte, hebt immer die Hauben auf. Diese lassen sich ggf. auch bei Kunststoff-Regalen verwenden, sodass ihr euch daraus z. B. ein Gewächshaus basteln könnt. Oder ihr nutzt sie im Winter, um eure Bäumchen vor Kälte, Schnee und Regen zu schützen.

Ebenso passen sie auf den Wurmkomposter, sofern ihr das Wurmcafe/Wormcafe euer eigen nennt und könnt ihn so vor eindringendem Regen schützen.

Abb. © A + S

Vor kurzem war ich bei Ahrens + Sieberz in Seligenthal im Gartencenter, wo ich mir schon einmal 25 Erdbeersetzlinge der Sorte: Qualitäts-Erdbeerpflanze ‚Imtraga-Selekta®‘, zweimal tragend Setzlinge mitgebracht habe.

Abb. © A + S

Ebenso musste auch der ‚Paul Potato‘ mit, den ich in diesem Jahr „zweckentfremden“ und für meinen Erdbeer-Turm, nutzen werde.

‚Paul Potato‘ bepflanzt mit Erdbeer-Setzlinge: Imtraga-Selekta®

Einen Teil der mitgebrachten Erdbeer-.Setzlinge bekommt mein Sohn, der Rest ist für meinen Balkon bestimmt. 🙂 10 Setzlinge sind bereits im „Paul Potato“, 2 Setzlinge in einer kleinen Hängeampel und die restlichen 3 Erdbeerpflänzchen habe ich unter meine Säulen-Zwetsche Imperial als Unterbepflanzung eingepflanzt.

Gemulcht werden alle Erdbeer- und auch die anderen Obstbehälter in diesem Jahr mit Pinienrinde, da ich davon noch einiges vorrätig habe. Ich muss ihn nur noch aus dem Keller holen. 😉 Pinienrinde riecht immer so schön nach Waldboden und sieht auch optisch toll aus. Gerade bei Erdbeeren ist es immer sinnvoll zu mulchen, damit die Früchte später nicht auf der Erde liegen. Aber du kannst auch andere Materialien verwenden. Blähton bietet sich dafür auch gut an, in den Jahren zuvor habe ich ihn auch immer für diesen Zweck verwendet. Eine Körnung von 8/16 ist am besten zum Mulchen geeignet.

Hier geht es zum ersten Beitrag über den „Paul Potato“ und den Erdbeer-Setzlingen

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