Tagebuch 2011

(Beitrag wurde auf diesen Blog übertragen)

Seit langer, langer Zeit habe ich nun endlich einen Balkon. Nicht groß, 1,60 x 2,40 m – aber dennoch; genügend Platz um sich ein kleines Paradies zu (er)schaffen.Hier in meinem „Tagebuch 2011“ werde ich step by step alle Erfolge, aber auch Mißerfolge mit meinen Balkon-Pflänzchen aufschreiben. Also, einfach hin und wieder reinschauen, denn es kommen auch immer wieder neue Fotos dazu, so dass ihr vielleicht auch auf den Geschmack kommt, es einmal auszuprobieren und euch vielleicht auch einen tollen Nasch-Bakon anlegt.Mit meinem Nasch-Balkon habe ich dieses Jahr Ostern, 24. und 25. April 2011 begonnen. Ja, recht früh, wenn man bedenkt, dass die „Eisheiligen“ ja erst Mitte Mai sind. Aber in diesem Jahr war das Wetter so toll, so dass ich es riskiert habe, viele Pflanzen schon direkt nach draußen zu pflanzen. 

Auf einer Balkongröße von 1,60 x 2,40 m habe ich …

2 Balkon-Buschtomaten
2 Balkon-Snack-Tomaten (1x gelbe + 1x rote Snack-Tomate)
2 Mini-Gurken (F1-Hybride Printo“)1 Säulenpflaume („Imperial“)
9 Erdbeerpflanzen
9 Kohlrabi (blau)
9 Spitzkohl
1 großer Kübel Kartoffeln
1 Basilikum
1 Rosmarin
1 Oregano
1 Lorbeerstrauch
1 Bohnenkraut
4 Petersilie
1 Schnittlauch
1 Lavendel
1 Schale mit Radieschen, (werden immer wieder neu ausgesät)
3 Wassermelonen, (F1 „Red Star“, selbst aus Samen gezogen)

Jede Menge Blumen, (Geranien, Weihrauch, Petunien, Minipetunien, Bartnelken und Verbenen) die überall dazwischen gepflanzt sind. Also eine sog. Mischkultur, allerdings nach meinen eigenen Vorstellungen, so wie es mir gefällt! … und bisher ist mir auch „NUR“ 1 Basilikum eingegangen,  anscheinend verträgt sich das nicht, Geranie und Basilikum 😉

Als Dünger kommt bei mir nur „organisch“ in Frage, da ich diese ganze Chemie nicht essen möchte. Ich dünge ausschließlich mit Hornspäne, Kompost, getrockneten Pferdeäpfeln und einem handelsüblichen organischen Pflanzendünger.  Getrocknete Pferdeäpfel sind nicht ganz so angenehm, geht aber und es stinkt auch nicht.

Da ich einen „Südbalkon“ habe und bis ca. 15:00 Uhr die pralle Sonne dort scheint, habe ich alle Kübel und Kästen mit einer dicken Mulchschicht aus Blähton ausgestattet, so dass die Oberfläche nicht austrocknet und die Erde weitestgehend feucht bleibt. Auf einigen Bildern ist das auch sehr schön zu erkennen. Dazu aber mehr unter dem Thema Mulch & Mulchen.

Also, los geht’s! Alles begann Ostern 2011


ca. 4 Wochen später … am 18.05.2011

Inzwischen hab ich ein bisschen umgestellt und musste mir auch schon einen kleineren Tisch kaufen, da es zu eng wurde. „Smile“, aber egal, mir gefällt das so und ich hab für mich eine kleine Wohlfühloase !!

Die ersten eigenen Erdbeeren konnte ich auch schon genießen und den ersten, eigenen „klitzekleinen“ Kohlrabi hab ich auch schon probiert … schmeckt echt lecker … konnte ja nicht warten – ich denke, in Kürze sind die ersten Kohlrabie soweit, dass ich daraus von der Menge her, eine Mahlzeit zubereiten kann. Auch von den Minigurken konnte ich schon ein paar genießen – die schmecken echt lecker und sind ohne Kerne, werden so etwa 12 – 15 cm groß – richtiges Snackgemüse 🙂

Aber schaut euch die Bilder selbst an … 

9 Tage später – 27.05.2011

Es ist ja erstaunlich, wie schnell im Moment alles wächst 🙂 Weitere Gürkchen sind soweit, dass sie gegessen werden können, der Spitzkohl bildet die ersten Rosetten und entwickelt sich prächtig. Aber schaut selbst …

… und wieder ein paar Tage später / 02.06.2011

… es wächst und wächst und wächst … sehr zu meiner Freude 🙂

Erdbeeren gibt es für Balkonverhältnisse jede Menge, die ersten Buschtomaten sind auch zu sehen, zwar noch grün, aber das ist ja nur eine Frage der Zeit, gelle 🙂

Das „Minihochbeet“ für meine Wassermelone ist auch fertig und wartet darauf, dass die Melonen eingepflanzt werden, was auch in den nächsten Tagen geschehen wird, wenn das Wetter so bleibt. … und heute Mittag gibt es die erste Kohlrabimahlzeit aus meinem eigenen Garten. Aber schaut es euch selber an …

Heute, am 07.06.2011 …

habe ich die ersten „großen“ Außenblätter vom Spitzkohl/Butterkohl entfernt, da sie einfach zu breit/groß geworden sind. Daraus werde ich nun die 1. Spitzkohl-Mahlzeit für heute Mittag kochen. 😉 Es klappt eigentlich wunderbar, dass man auf dem Balkon auch Spitzkohl/Butterkohl pflanzen kann, allerdings benötigt er wirklich viel, viel Platz zum Wachsen, da er sich sehr ausbreitet.

Einige Kohlrabi habe ich auch in den letzten Tagen geerntet, so dass jetzt nur noch 2 Stück vorhanden sind. Wenn diese Kästen alle leer sind, werde ich diese leeren Kästen alle auf die linke Balkonseite umhängen und dann dienen sie als „Unterlage“ für die Ranken der Melonen, die inzwischen auch in ihrem kleinen „Hochbeet“ eingepflanzt sind, so dass die Früchte später dann auf einem sauberen Untergrund liegen können. Die Erdbeerkästen kommen dann auf die rechte Balkonseite, so dass links genügend Platz für die Melonen vorhanden ist, denn diese Ranken nehmen auch viel Platz in Anspruch.

Meine Erdbeeren 2.06.2011 – 15.06.2011

Hier nun meine Erdbeeren. Ich staune immer über die Menge, die selbst auf dem Balkon an den Pflanzen sitzt und bin richtig stolz darauf.

16.06.2011 … und weiter geht es 🙂

Inzwischen wächst alles super gut und einige Früchte und Gemüse konnte ich inzwischen ernten. Kohlrabi sind bis auf 2 Knollen alle verspeist und die Kästen sind leer für die Melonen, wenn sie soweit sind, dass sie Ranken bilden.

Ende Juni 2011

Nach viel Regen, Sturm und auch hin und wieder Hagel in den letzten Tagen, haben ein paar Pflanzen doch ganz schön was abbekommen. Die kleine rote Snack-Tomate hat es richtig erwischt, so dass nur noch ein ganz paar Früchte vorhanden sind und der Rest der Pflanze total verwüstet wurde. Aber auch meine Gurke, die ja recht „dünne“ Blätter hat, hat durch die Hagelschauer so einiges einstecken müssen. Da ich zum Zeitpunkt des Hagelschauers leider nicht zuhause war, konnte ich meine Gurke nicht in Sicherheit bringen. Nun bin ich hingegangen und habe kurzerhand alle „zerfetzen & zerrissenen“ Blätter abgeschnitten, denn es kommen in jeder Blattachsel ja neue Triebe und auch Gürkchen. Die ersten Triebe sind inzwischen zu sehen, aber meine Gurke sieht im Moment fürchterlich aus. Aber schaut selbst …

Habe den Kübel nun gedreht, damit die Gurke mit den meisten Schäden erst einmal „hinten“ steht, damit es nicht ganz so schlimm aussieht. Aber die ersten neuen Triebe kommen schon und ich bin guter Dinge 😉

Meine Buschtomaten haben den Hagel ohne Schäden überstanden und man sieht sehr schön, wie viele Tomaten schon an der Pflanze vorhanden sind.

Meine Kartoffeln und meine Melonenpflänzchen haben alles gut überstanden und wachsen super gut !!


Auch meine Blumen haben alles gut überstanden und leuchten nach wie vor in prächtigen Farben. Durch die vielen Regenschauer der letzten Tage leiden die Blumen allerdings schon recht viel.


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… inzwischen ist es Juli 2011

Es hat sich in den letzten Tagen ja doch so einiges getan. Das Wetter war die reinste Achterbahn von ca. 30° an einem Tag, am nächsten Tag dann mit einem Temperatursturz von über 15°. Nicht nur meine Gurke, die sich langsam wieder erholt, auch die Tomaten haben so einiges vom Hagelschauer abbekommen, so dass ich sogar ein paar Tomaten wegschmeißen musste, da der Hagel „ganze Arbeit“ geleistet hatte.

Trotz dem teilweise schlechtem Wetter, sind aber auch viele Tomaten an der Buschtomate am reifen und die ersten konnte ich auch schon kosten. Lecker !! „lach“ Auch die kleinen Snacktomaten konnten geerntet werden, wobei die rote allerdings sehr viel vom Hagel abbekommen hatte, so dass ich die restlichen Tomaten, die noch dran waren, grün gepflückt habe und sie an der Luft nachreifen lasse, denn die Pflanze war sehr in Mitleidenschaft gezogen. An ihrer Stelle haben nun ein paar Blümchen einen Platz gefunden. 

Die kleine gelbe Snacktomate hingegen hat alles super gut überstanden und hängt voll mit kleinen Tomaten. Sie schmecken echt lecker. Hätte ich nicht gedacht.

Einiges auf meinem Balkon wurde wieder umgeräumt und umgepflanzt, da wieder Platz für neue Pflanzen vorhanden war. Genau gesagt, für meine Wassermelonen. Sie benötigen viel Platz und können nun, wenn die Ranken lang genug sind, auf den leeren Kästen von Kohlrabi  und Spitzkohl wachsen, bzw. liegen.

Stolz bin ich auch auf meine Kartoffeln … wenn sie im Behälter genauso gut aussehen, wie von außen, dann bin ich super zufrieden.

Nun ist es auch an der Zeit, dass die letzten beiden Köpfe Spitzkohl in den nächsten Tagen geerntet werden. Toll haben sie sich entwickelt, dennoch muss ich sagen, auf dem Balkon nehmen sie viel Platz ein und es ist wirklich nur etwas für große Balkone oder Terrassen zum anpflanzen. Dennoch, hat es mir Spaß gemacht und schmecken tut er auch hervorragend!

Die ersten leeren Kästen sind nun auch mit anderen Dingen beplanzt. Ebenso habe ich nun alle Petersilienpflanzen die ich verteilt hatte auf verschiedene Kästen, alle in einen Kasten zusammengepflanzt. In den vorhandenen Lücken wurde noch Petersilie ausgesäät. Petersilie kann man hervorragend einfrieren, so hat man auch Vorrat für den Winter.

… es ist Mitte August 2011

Nun ist es schon Mitte August und ich komme erst jetzt dazu mal wieder ein paar Sätze in meinem Tagebuch zu schreiben. Inzwischen hab ich leider eine Pleite mit meinen total verregneten Kartoffeln erlebt – nun ja, daraus lernt man und im kommenden Jahr verbessert man es halt.

Sicher ist nun auch bald die Zeit für Gurken und Tomaten vorbei. Bei den Buschtomaten sitzen noch ein paar Früchte dran, und bei den Gurken werden nun auch die Blätter recht schäbig und es sind kaum noch neue Fruchtansätze.

Im Moment (24.08.2011) haben wir ein paar schöne Tage mit warmen bis sogar teilweise heißen Temperaturen. Hoffe ja sehr, dass es noch eine Weile so bleibt. Meine Melone macht Fortschritte und braucht einfach Wärme und noch mal Wärme 🙂

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