Zwerg-Orangenbaum

Zwerg-Orangenbaum

Mediterrane Gewächse für Terrasse, Balkon und Wintergarten

Robuste Orangen-Bäumchen mit saftigen Früchten, Blatt- und Blütenschmuck, verleihen stets mediterranes Flair auf Balkon und Terrasse. 

Damit dein Orangenbaum üppig wächst und gedeiht, solltest du ein besonderes Augenmerk auf die richtige Pflanzerde legen. Optimal für dein Orangenbäumchen ist eine Spezialerde für Zitrusgewächse. 

Zitrusgewächse bevorzugen einen leicht sauren Boden. Der pH-Wert sollte also zwischen 5,5 und 6,5 liegen, denn sie sind empfindlich gegen Kalk.

Orangenbäumchen benötigen auf jeden Fall einen warmen und sehr sonnigen Standort, der auch etwas windgeschützt ist. Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, kann dein Bäumchen ins Freie. Hierbei ist es aber ratsam, das Orangenbäumchen zunächst an einen halbschattigen Platz zu stellen, damit es sich langsam an die Sonne gewöhnen kann, ansonsten können schnell die Blätter verbrennen. Nach ca. 3 Wochen kann er dann an einen vollsonnigen Platz gestellt werden. 

Vorbereitung, einfüllen der Erde & angießen

Zunächst kannst du Tonscherben über das Abflussloch legen, denn das verhindert das Verstopfen. Als nächstes wird die Drainageschicht eingebracht, für die du beispielweise Blähton in einer Körnung von 8-16 verwenden kannst. Anschließend gibst du die Pflanzenerde in den Kübel. Danach wird der Wurzelballen eingesetzt und das Bäumchen gerade ausgerichtet. Die Leerräume mit Erde auffüllen und kräftig andrücken. 

Beim Angießen der neuen Erde kannst du auch gleich testen, ob das Wasser gut versickert und abläuft. 

Pflegetipps für deinen Orangenbaum

  • Gießen: Orangenbäumchen haben einen mäßigen Wasserbedarf; Staunässe vertragen sie überhaupt nicht. Demzufolge solltest du zwar regelmäßig, jedoch mäßig gießen. Es ist immer darauf zu achten, dass der Wurzelballen nicht komplett austrocknet. Da das Orangenbäumchen keinen Kalk verträgt, sollte immer kalkarmes Wasser, wie beispielsweise Regenwasser verwendet werden. Im Winter wird das Gießen dann so weit reduziert, dass das Orangenbäumchen nicht austrocknet.

  • Düngen: Von April bis September bekommt die Zwergorange einmal wöchentlich eine Gabe Flüssigdünger zusammen mit dem Gießwasser. Es ist ratsam, einen speziellen  speziellen Zitrusdünger zu verwenden.

Wie pflege ich das Orangenbäumchen im Winter?

Das Orangenbäumchen verträgt absolut keinen Frost und muss demzufolge im Haus überwintern, sobald draußen die Temperaturen unter 10°C fallen. 

Der Organgenbaum benötigt ein helles Winterquartier, wo die Temperaturen zwischen 5°C und 10°C liegen. Ideal ist ein Treppenhaus oder Wintergarten. Geheizte Räume eignen sich nicht zum Überwintern, da sie viel zu warm sind und dort zu trockene Luft herrscht. 

Während der Zeit der Überwinterung wird das Gießen so weit reduziert, dass der Wurzelballen nie ganz austrocknet. Gedüngt wird während der Überwinterungszeit überhaupt nicht.

Calamondin-Orangen-Stamm

Das Calamondin-Orangen-Stämmchen ist ein Schmuckstück mediterraner Art mit saftigen, orangefarbenen Früchten und dunkelgrünen Blättern gepaart mit großen weißen Blüten, die einen intensiven Duft versprühen. 

Da kommt die Urlaubsstimmung von ganz allein! Besondere Pflegeansprüche stellt es dabei nicht. Ideal für Balkon, Terrasse, Wintergarten oder sogar als Zimmerpflanze. Ausgesprochen robust. Überwinterung an einem frostfreien, unbeheizten Standort im Haus (z.B. Garage, Keller).

Orangenbaum
Abb. + Beschreibungstext © Pötschke

Calamondin-Orangen-Stamm

  • Pflanzzeit: April bis Juni
  • Wuchshöhe: 80-90cm
  • Blütezeit: Mai-Oktober
  • Duftend: ja
  • Schmetterlingspflanze: ja
  • Bienenfutterpflanze: ja
  • Topfkultur: ja

Schnittmaßnahmen

Es ist sinnvoll, das Organgenbäumchen auch regelmäßig zu schneiden. Geschieht das nicht, so werden die Triebe und Zweige im Laufe der Jahre rissig. Durch einen Schnitt wird das Wachstum, wie auch die Verzweigung des Bäumchens angeregt, was letztendlich wieder zu einem buschigen Wuchs führt.

Wenn der Orangenbaum im Herbst ins Haus geholt wird, ist ein Rückschnitt möglich, aber nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt notwendig. Wenn du willst, kannst du den Schnitt auch erst im folgenden Frühjahr durchführen. Dabei werden die Triebe auf zwei Drittel ihrer bisherigen Länge eingekürzt.

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