Zironen

Zwerg-Zitronenbaum

Zwerg-Zitronenbaum

Mediterrane Stimmung für Terrasse, Balkon und Wintergarten

Damit dein Zitronenbaum üppig wächst und gedeiht, solltest du ein besonderes Augenmerk auf die richtige Zitronenbaumerde legen. Um den Ansprüchen des Zitronenbaums gerecht zu werden, sollte das Substat folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Durchlässigkeit
  • Fähigkeit, Wasser zu speichern
  • Substanz, Nährstoffe bereitzustellen
  • Strukturstabilität

Zitrusgewächse bevorzugen einen leicht sauren Boden. Der pH-Wert sollte also zwischen 5,5 und 6,5 liegen. (Der Wert 7 steht für einen neutralen Wert, Werte über 7 sind basisch.) Den pH-Wert kannst du u. a. mit Kalk erhöhen.

Zitronenbäumchen bevorzugen einen sehr sonnigen Standort, der auch etwas windgeschützt ist. Auf Grund der Herkunft verwundert es nicht, dass ein Zitronenbäumchen gar nicht genug Licht und Sonne bekommen kann. Während der Vegetationsperiode braucht die Pflanze unbedingt einen vollsonnigen, nach Möglichkeit regen- und windgeschützten Platz – am besten im Freien. 

Von Mai bis August sollte alle 14 Tage gedüngt (eisenhaltig) werden. Ebenso ist eine gleichmäßig feuchte, schwach saure Erde nötig.

Im Herbst können die Bäumchen geschnitten werden und für den Winter benötigst du einen hellen Standort bei etwa 10° C.

Vorbereitung, einfüllen der Erde & angießen

Zunächst kannst du Tonscherben über das Abflussloch legen, denn das verhindert das Verstopfen. Als nächstes wird die Drainageschicht eingebracht, für die du beispielweise Blähton in einer Körnung von 8-16 verwenden kannst. Anschließend gibst du die Pflanzenerde in den Kübel. Danach wird der Wurzelballen eingesetzt und der Zitronenbaum gerade ausgerichtet. Die Leerräume mit Erde auffüllen und kräftig angedrücken. 

Beim Angießen der neuen Erde kannst du auch gleich testen, ob das Wasser gut versickert und abläuft. 

Wie pflege ich einen kleinen Zitronenbaum?

Ein Zitronenbäumchen benötigt viel Stickstoff, aber nur wenig Phosphat. Versorge deinen Zitronenbaum deshalb am besten mit einem speziellen Zitrusdünger. Im Frühjahr, zum Austrieb wird alle zwei Wochen gedüngt, von Juni bis September, dann jede Woche.

Wie pflege ich einen kleinen Zitronenbaum im Winter?

Bis Oktober oder November  kannst du dein Zitronen-Bäumchen im Freien stehen lassen, sobald es Nachtfröste gibt, solltest du es ins Haus holen und frostfrei bei 5 – 10 °C überwintern.

Ein helles Winterquartier mit Fenster oder LED-Beleuchtung ist auf jeden Fall erforderlich. In der Überwinterungszeit wird nicht gedüngt und nur ganz wenig gegossen. Ab März/April kommt dein Zitronenbäumchen wieder ins Freie. Sollte es noch späte Frühjahrsfröste geben, musst du dein Zitrusgewächs wieder ins Haus holen.

Kleines, mediterranes Zitronenbäumchen

Abb. © Gärtner Pötschke

Zitronen-Stamm

  • Ernte: Mai bis September
  • Wuchshöhe: 80-110cm
  • Blütezeit: November-Mai
  • Wuchshöhe/Wuchslänge: 80-110 cm
  • Duftend: ja
  • Schmetterlingspflanze: ja
  • Bienenfutterpflanze: ja
  • Topfkultur: ja

Richtig gießen und düngen

Das Gießen und Düngen ist eng mit der Auswahl der richtigen Erde bei Zitronenbäumen verbunden. Da die verwendete Erde Staunässe verhindern soll, sollte das Gießen eher vorsichtig und zurückhaltend erfolgen. Die Zitronenbaum Erde muss immer bis mindestens zur Hälfte abtrocknen, bevor wieder erneut gegossen wird. 

Ähnlich gezielt wie das Gießen, ist auch das Düngen durchzuführen. Es empfiehlt sich, wie schon zuvor erwähnt, die Verwendung eines Zitrusdüngers, der spezifisch auf die Bedürfnisse der Zitruspflanzen ausgerichtet ist, zu verwenden. 

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