Pepino - Melonenbirne

Pepino – Melonenbirne

Pepino-Melonenbirne

Dieses Nachtschattengewächs ist bei uns noch nicht ganz so groß verbreitet.  Die Melonenbirne bildet auffällige, leckere, aromatische Früchte, die vor allem bei den Kids sehr beliebt sind.

Pepino sollte regelmäßig und kräftig gegossen werden, wobei aber Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Ebenso, beim Düngen solltest du vorsichtig sein, denn ein Zuviel des Guten bewirkt zwar ein ausgedehntes Blattwachstum, fördert aber nicht das Wachstum der Früchte.

Ganz, ganz wichtig ist ein sonniger, windgeschützter Standort. Vor einigen Jahren, als ich noch einen Südbalkon besaß, hatte ich eine Birnenmelone Pepino auf meinem Balkon. Während der Saison bin ich ins Nachbarhaus umgezogen und hatte von da an nur noch einen halbschattigen Balkon und in Nullkommanix verlor die Pflanze fast alle Früchte, da nicht mehr genügend Sonne vorhanden war. 

Von daher, mein Rat, pflanze die Melonenbirne nur, wenn du einen vollsonnigen Standort bieten kannst. 

Um leckere Früchte zu ernten, sollten nur die Melonenbirnen gepflückt werden, die den optimalen Reifegrad erreicht haben, denn dann sind sie besonders süß und aromatisch. 

Damit die Pflanze aber auch tatsächlich Früchte bildet und nicht nur Blüten, ist eine konstante Temperatur über viele Nächte von über 18°C erforderlich. Im Spätsommer, je nach aktueller Witterung der Saison, mal früher oder später, sind die Früchte reif. 

Pepino-Melonenbirne ausgeizen?

Genau wie bei Tomaten ist es ratsam, die Gewächse auszugeizen. Bereits ab Mai schreitet das Wachstum der Melonenbirne gewaltig voran und an den kräftigsten Trieben bilden sich bereits die ersten Blüten, währenddessen sie an den Seitentrieben ausbleiben. 

In unseren Gegenden ist das Klima nicht so zuverlässig warm, wie es in der Heimat der Melonenbirne der Fall ist. Damit die Energie aber nicht in das Wachstum nutzloser Triebe verschwendet wird, solltest du auf jeden Fall ausgeizen, damit die Früchte groß und reif werden. 

Ausgegeizt wird sobald sich erste Blütenansätze zeigen, denn so kannst du gut unterscheiden, welches ertragsversprechende oder nur blütenlose Triebe sind.

Zudem ist es empfehlenswert, all zu lange, fruchttragende Triebe ein wenig zurückzuschneiden, sodass zwar weniger Früchte reifen, dafür aber die Energie in die wenigen Früchte fließt und sie dadurch größer werden. 

Wann ist die Pepino-Melonenbirne erntereif?

Eine voll ausgereifte, fertige Melonenbirnenfrucht benötigt etwa 90 Tage Wachstumszeit. Sobald die Pepino einen süßen Duft verströmt, die Färbung sich verändert hat und die Frucht auf Druck leicht nachgibt, ist es Zeit, die Früchte zu ernten. 

Hierbei ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt – generell kann man aber sagen, schmeckt das Fruchtfleisch nach Birne und Honigmelone, dass ist der Reifegrad optimal getroffen. 

Früchte, die nicht direkt vernascht werden, halten sich noch 2-3 Wochen im Kühlschrank.

Wie kann ich die Pepino-Melonenbirne überwintern?

Ideal ist ein Kellerraum mit Fenster bei etwa 5-10 °C Raumtemperatur, aber auch ein unbeheiztes Treppenhaus lässt sich dafür nutzen. Wer nicht viel Platz hat, schneidet vor der Umsiedelung ins Winterquartier die Pflanze kräftig zurück. 

Entscheidend für die Umsiedelung ins Winterquartier ist nicht das Ende der Erntezeit, sondern maßgeblich sind ausschließlich die Außentemperaturen. 

Von der Überwinterung draußen ist abzuraten, denn Pepino ist sehr kälteempfindlich und nicht winterhart. Dieses Gewächs kommt aus warmen Gegenden und überlebt keine frostigen Temperaturen.

Sollten noch Früchte an der Pflanze sein, wenn du sie ins Haus holst, so können sie ohne Probleme an der Pflanze nachreifen.