Tagebuch 2015 – Januar

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09.01.2015

Ich hoffe, ihr seid alle gut in’s Neue Jahr gekommen!

Im Moment tut sich ja nicht viel auf meinem Balkon, alle Pflanzen befinden sich im Moment unter meiner Pflanzenschutzhülle und sind somit geschützt vor schlechtem Wetter. Ebenso sind alle Kästen mit den Blumenzwiebeln aus dem letzten Jahr in dem kleinen Gewächshaus auf meinem Balkon. Hier  treiben nun auch schon die ersten neuen Triebe aus.

Bildrechte: © amazon.de
Bildrechte: © amazon.de

Allerdings ist mir das mit dieser Pflanzen-Schutzhülle einfach viel zu eng und zu klein, zumal teilweise die Kästen übereinander stehen und so habe ich mir heute kurzerhand bei Amazon ein etwas größeres Gewächshaus für meinen Balkon gekauft. Dies wird dann zweckentfremdet und dient bei mir als Winterschutz für alle meine Pflanzen und Bäumchen.
 

Sollte es jetzt extrem kalt werden, kommt die Pflanzenschutzhülle einfach oben drüber, sodass dann ein weiterer Kälteschutz vorhanden ist. Dieses Gewächshaus ist nun so geräumig, dass alles hineinpasst. Zudem komme ich dann an alle Pflanzen bequem heran, denn hin und wieder benötigen sie ja auch Wasser.

10.01.2015

Nicht mehr all zu lange, dann geht es auch wieder mit der Aussaat der eigenen Pflanzen los, von daher möchte ich hier auch gerne einmal auf einen tollen Shop hinweisen, der gerade für Balkon und Terrasse neben vielen Kulturtipps, auch ein super SamenSortiment in F1-Hybrid-Qualität anbietet.

Ein Besuch dieser Seite lohnt auf jeden Fall: Balkon-Saat. Angeboten werden speziell zusammengestellte Samen-Sets, in unterschiedlichen Sortimentsgrößen. (Nachtrag: leider gibt es diesen Shop nicht mehr)

In diesem Jahr werde ich nun einmal pellierten Pferdemist ausprobieren. Bisher hatte ich immer TerraVerm Wurmhumus in meine Kästen gegeben, womit ich auch immer bestens zufrieden war und es auch immer noch bin.

Ein Leser meines Buches und dieser Seite, mit dem ich mich in einigen Mails im letzten Jahr ausgetauscht hatte, empfahl mir, es auch einmal mit getrocknetem Pferdemist auszupropbieren und somit bekommen meine Pflanzen und Bäumchen in diesem Jahr nun getrockneten Pferdemist. Allemal eine super Alternative zu den Pferdeäpfeln, die ich mir in meinem ersten Jahr (2011) zum Düngen besorgt hatte 😉

Für meinen Balkon reicht die kleinere Menge von 4kg, da sie für ca. 60qm ausreicht (linke Abb). Eine saubere Sache und somit auch für Balkon und Terrasse bestens geeignet …

Pferdemist-Naturdünger

JODA Plantaqenz-Naturdünger 100% Pferdemist (1,20 EUR/Kg) Garten Dünger Dung ÖKO

… hier findest du weitere Sorten Pferdemist

11.01.2015

Meine Blumenzwiebeln aus dem letzten Jahr haben alles gut im Keller überstanden und treiben inzwischen wieder neu aus.

Das klappt wirklich wunderbar, die Kästen mit den Blumenzwiebeln werden im Frühjahr nach dem Blühen einfach so wie sie sind, an einen dunklen, trocknen Standort gestellt, ohne die Blätter zu entfernen. Dort bleiben sie dann bis zum nächsten Jahr. Während dieser Zeit wird nicht gegossen!

Anfang/Mitte Januar holt man sie wieder hervor, säubert sie, indem man alle vertrockneten Blätter vom Vorjahr entfernt und stellt sie dann an einen hellen, nicht zu kalten Standort. Ab dann wird auch wieder gegossen. Bei mir stehen sie nun in dem kleinen Gewächshaus, welches ich auf meinem Balkon stehen habe. Dort ist es hell und kühl, aber nicht zu kalt.

Später dann, wenn es wärmer ist, einfach wieder ein paar Frühlingsblumen wie z.B. Primeln, etc. …,  dazwischengepflantzt, hat man schnell wieder seine Frühjahrskästen schön gestaltet. … und nach dem Verblühen geht es dann wieder in den Keller für die nächste Balkonsaison! Alle 2 – 3 Jahre sollte man aber doch die Erde komplett raus machen und wieder nährstoffreiche Erde verwenden.

14.01.2015

Gestern kam mein Gewächshaus an, schnell aufgebaut und jetzt steht alles richtig trocken und sicher vor Kälte, Schnee, Sturm und Regen 🙂 Nun kann der Winter kommen … „zwinker“

Mein kleines Gewächshaus habe ich dann auch noch ohne Plane mit hineingestellt, sodass ich dadurch dann auch noch zusätzliche Stellfläche in der Höhe habe.

… es war noch dunkel bei diesem Bild 😉

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

16.01.2015

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Wow, … ich freue mich ja sehr, denn gerade kam mein Saatgut von Balkon-Saat an. Sehr professionell muss ich sagen! Super toll verpackt, extra in einer Metalldose in Form eines Briefumschlages, damit wirklich kein Samen beschädigt wird. Wirklich klasse!

Nun kann es los gehen 😉 Ich muss mir noch Aussaaterde besorgen und dann kommen die Samen in die Erde.

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Folgende Tomaten- und Paprikasorten werde ich nun in diesem Jahr selber für meinen Balkon ziehen:

  • Tomate Evita – Classic F1
  • Tomate Primagold
  • Tomate Brasil Red F1
  • Tomate Favorita F1
  • Paprika Red Skin F1
  • Paprika Volante Mild Orange F1
  • Paprika Mohawk F1

Besonders freue ich mich darüber, endlich auch Samen von der kleinen gelben Balkontomate „Primagold“ zu haben. Diese Sorte ist ganz schwer zu bekommen. Bisher hatte ich sie immer nur als Pflanze, aber auch sie ist nicht so einfach zu bekommen. Aber nun, … Balkon-Saat hat sie und sie ist zu finden in dem Sortiment: „Nasch-Balkon„. Diese Sorte ist ganz mild und schmeckt total lecker.

Wie auch schon mehrfach auf meinen Seiten erwähnt, kann ich immer nur wieder betonen, wirklich hochwertigen Samen zu kaufen. Hier spart man oft an falscher Stelle. Gerade auch, wenn man nicht so günstige Wetterverhältnisse auf seinem Balkon hat, macht sich die F1-Qualität auf jeden Fall bezahlt.

Zwischenzeitlich ist auch mein Pferdemist-Naturdünger eingetroffen, sodass ich nun für den Anfang bis auf Aussaaterde, alles da habe, was ich benötige, um in die neue Saison zu starten. Ich freue mich schon sehr auf das neue Balkon-Jahr!

20.01.2015

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Tipp zu „verbrauchter“ Pflanzenerde:

Für den Balkon wird immer eine Menge an Pflanzenerde benötigt, u. U. ist das auch eine ganz schöne Schlepperei.

Inzwischen kaufe ich nur noch ganz wenig „neue“ Erde und verwende immer die Erde aus dem Vorjahr, die ich in einem großen „Laubsack“ (Bild) im Herbst sammele, wenn die verblühten Kästen entfernt werden. 

Nachdem alle Pflanzen- und Wurzelreste aus der Erde entfernt wurden, kommt die „gesäuberte“ Erde, die dann noch über ist, in den Laubsack. Er steht bei mir auf einem Rollwagen, da er auch sehr schwer ist, so lässt er sich dann wesentlich leichter bewegen. Die Erde aus dem Vorjahr ist zwar meistens nährstoffmäßig aufgebraucht, dennoch ist diese Erde ja nicht schlecht und zu schade, um sie zu entsorgen.

Teilweise mische ich etwas neue Erde dazu, wenn die vorhandene Erde nicht ausreicht, ebenso habe ich bisher immer einen ganzen Sack TerraVerm Wurmhumus unter diese Erde gemischt (außer bei der Erde für die Heidelbeeren). Das reicht völlig aus, um wieder eine gute Erde für das neue Jahr zu haben, zumindest habe ich diese Erfahrungen gemacht.

Da ich ja nun in diesem Jahr die Pferdemistpellets testen werde, kommen diese dann unter die Erde aus dem letzten Jahr, sodass dann sicherlich auch wieder genügend Nährstoffe für die ganze Saison vorhanden sind.

Für meine Heidelbeeren habe ich mir noch Pinienrinde zum Mulchen besorgt. Bisher habe ich die Heidelbeeren ja auch immer mit Blähton gemulcht, werde für die Heidelbeeren aber nun in Zukunft Pinienrinde nehmen. Zum einen sieht diese rot-braune Färbung optisch sehr schön aus, zum anderen, wenn davon dann auch mal etwas in der Erde bleibt, macht das überhaupt nichts, da es ja ein natürlicher Mulch ist, zudem riecht er immer so schön nach Wald und Nadelgehölzen.

31.01.2015

Vor ein paar Tagen hat mein Sohn mir nun doch noch ein paar Regale in meinem Gewächshaus aufgestellt, sodass nun alles noch übersichtilicher und auch besser zu erreichen ist.

Aber das Gewächshaus an sich war schon eine ganz gute Idee, alles steht nun hell, trocken und geschützt und kann nicht so schnell einfrieren, falls es vielleicht doch noch einmal etwas Frost geben sollte.

... ein Teil meiner Blaubeeren
… ein Teil meiner Blaubeeren

Weiter geht es dann im Tagebuch Februar 2015

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