Live WebCam in Estland – Fischadler-Nest #8

1. Juli 2019

Ein paar Tage hat die WebCam nicht funktioniert und ich habe schon fast Entzugserscheinungen 🙂 Nun ja, seit heute funktioniert sie ja wieder und ich freue mich sehr darüber. Ich war total überrascht, wie groß sie in den paar Tagen geworden sind. Das Federkleid ist ebenso in den vergangenen Tagen recht gut gewachsen.

Auf dem Headerbild und dem nachfolgenden Screenshot sitzt das Weibchen im Nest und das Männchen in dem morschen Baum, im Hintergrund.

Wer eine Weile den Adlern zuschaut, wird feststellen, selbst die Kleinen sind schon dabei, das Nest umzuräumen und auch die Fellpflege wird fleißig geübt – sie schauen sich alles von den Altvögeln ab.

7. Juli 2019

Heute regnet es wie aus Eimern in Estland – mir tun die Vögel ja richtig leid 🙂 Aber auf der anderen Seite, die Blumen, Bäume & Sträucher brauchen auch dringend den Regen. Nun ja, die Adler sind durch ihr Federkleid gut geschützt und das Wasser perlt an ihnen herab. 

13. Juli 2019

Zwischendurch war auch immer mal die Kamera so trüb, dass man kaum etwas sehen konnte – ich vermute mal, dass sie ihr Geschäft in Richtung Kamera erledigt haben 😉 Nun ja, das gehört auch dazu …

19. Juli 2019

Komme erst jetzt wieder zum Schreiben, im Nest hat sich aber inzwischen wieder einiges getan. Teilweise war die Kamera wieder ausgefallen, sodass wir nicht schauen konnten. Aber nun sind alle Jungvögel beringt, die Linse ist wieder sauber und ich denke, es wird nicht mehr all zu lange dauern, bis der erste Jungadler das Nest verlassen wird. – Wahrscheinlich wird das um den 30./31. Juli der Fall sein, dass der erste Adler ausfliegen wird, denn dann sind die 55 Tage Nest-Zeit bei dem zuerst geborenen Jungtier, um.

Zum Teil fressen sie schon ein wenig alleine, aber oft werden sie auch noch gefüttert, wie man auf dem nächsten Bild sehen kann. – Oh je, ich habe mich total erschrocken, der Fisch, der da verteilt wurde, lebte noch, als er ins Nest gebracht wurde und hüpfte noch kurze Zeit durch’s Nest – die Natur ist echt manchmal grausam.

Auf dem nächsten Bild füttert gerade einer der Altvögel die Jungtiere – Unterscheiden kann man sie am Federkleid, denn inzwischen sind die Jungvögel fast so groß, wie die Alttiere. Die Federn der Jungvögel haben jeweils einen weißen Rand, den die Altvögel nicht mehr haben. 

Bei dem Jungvogel unten links auf dem Bild, kann man den Ring ganz gut erkennen. – Teilweise üben sie schon fleißig das Flügelschlagen im Nest und sie heben auch schon hin und wieder etwas vom Boden ab. 

Nach wie vor schlafen sie aber noch viel oder sind damit beschäftigt, ständig ihr Gefieder zu putzen. 

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Die Kamera fällt in der letzten Zeit manchmal aus, von daher, … immer mal wieder schauen, ob sie wieder funktioniert. 

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