Paul Potato

Erfahrungen mit „Paul Potato“

"Paul Potato" - platzsparend, robust & langlebig

Zunächst hatte ich ihn für Erdbeeren zweckentfremdet, denn eigentlich ist der Paul Potato für Kartoffeln entwickelt worden. Auch für meine Wildvogel-Futterquelle, die ich im kommenden Frühjahr bei uns im Gemeinschaftsgarten aufstellen werde, nutze ich ihn. Wie du siehst, gibt es etliche Einsatzmöglichkeiten mit diesem Behälter. Ob Kräuter, Blumen, kleinwüchsige Tomaten bunte Mischung verschiedener Gewächse, hier ist der Fantasie kaum eine Grenze gesetzt.

Das Material ist sehr robust und auch Witterungsbeständig, somit auch extrem langlebig und die Behälter lassen sich schnell und gut mit klarem Wasser reinigen.

Ein ganz großer Pluspunkt beim Paul Potato sind die vielen Wasserabzugslöcher am Boden der jeweiligen Behälter. Dadurch kann überschüssiges Gießwasser schnell und gut abfließen und versorgt gleichzeitig die unteren Etagen auch mit Wasser, sodass von oben nach unten gewässert werden kann.

Die Paul Potato Pflanzkübel sowie der passende Untersetzer sind aus Kunststoff gefertigt und in teilweise in unterschiedlichen Farben erhältlich.

Bei Nichtgebrauch lassen sich die Behälter platzsparend ineinander stellen, sodass sie wenig Platz für die Aufbewahrung in Anspruch nehmen.

Paul Potato
Paul Potato
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(Als ich die Bilder gemacht habe, goss es bei uns in Strömen, daher die Wassertropfen an den Gefäßen)

Balkongärtner/innen, die nicht viel Platz auf dem Balkon haben und in die Höhe pflanzen wollen

Gerade, wenn du nicht viel Platz auf deinem Balkon hast, ist Paul Potato ein fantastischer Pflanzbehälter, denn es finden bis zu 10 kleinere Gewächse oder 10 Kartoffelknollen Platz darin. In jede Öffnung kommt eine Pflanze, auf der oberen Etage finden – je nach Größe der Gewächse – 3 bis 4 Pflanzen Platz. 

Pro Behälter sind 14 l Pflanzvolumen vorhanden, sodass genügend Erde für die Gewächse zur Verfügung steht. 

Empfehlenswert ist:

  • Füllhöhe der Erde – Es ist ratsam, die unteren Behälter nicht bis an den oberen Rand mit Erde und Mulchschicht zu befüllen, sondern nur so hoch, dass zum oberen Behälter hin noch ca. 1 – 1,5cm Platz bleibt, damit Luft an die Erde kommt. Beim ersten Mal hatte ich jeweils bis an den Rand befüllt, aber dann bildet sich schnell bei zu viel Nässe, Schimmel. Daher auf jeden Fall etwas Platz für die Luftzufuhr lassen. 

  • Rollwagen unterstellen – Bepflanzt hat der Paul Potato schon ein stattliches Gewicht und der Turm lässt sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Es ist empfehlenswert, einen kleinen Rollwagen unter zu stellen, sodass du ihn jederzeit von der Stelle bewegen kannst. Gerade auch, wenn dein bepflanzter Paul Potato auf einem halbschattigen Balkon steht, hast du mit einem Rollwagen darunter, immer die Möglichkeit, deinen Pflanzturm hin und wieder etwas zu drehen, damit von allen Seiten Sonne an deine Pflanzen kommt. 

Mein Fazit:

Auch wenn der Paul Potato seinen Preis hat, so kann ich ihn dennoch besten Gewissens an euch weiter empfehlen. Du schaffst ihn ja nur einmal an, er ist so robust, dass du mit Sicherheit etliche Jahre Freude daran haben wirst, wenn es nicht sogar eine Anschaffung für’s Leben ist. 

Der Paul Potato wird von unterschiedlichen Lieferanten in verschiedenen Ausführungen angeboten – schau einfach, welcher für deine Zwecke optimal ist.

Paul Potato
Abb. © TOM Garten
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Die perfekte Kombi …

Alternativ – Gärtner Pötschke bietet Paul Potato mit 4 Pflanzetagen an. Kombiniert mit dem 12-er Saatkartoffel-Set bist du bestens ausgestattet, denn alle 12 Setzkartoffeln kannst du in den 4 Pflanzetagen unterbringen. –Paul Potato ist auch noch in weiteren Farben erhältlich! Hier findest du eine Übersicht weiterer Pflanzkartoffeln.  (beide Abb. © Gärtner Pötschke)