Holunder

Säulen-Holunder

Säulenwuchsartigen Holunder kannst du wunderbar im Kübel pflanzen!

Mit seinem säulenwuchsartigen und kompakten Wuchs eignet sich Säulenholunder sowohl für Beete, wie auch Pflanzgefäße. – Holunder mit einem säulenförmigen Wuchscharakter ist kaum im Handel erhältlich, daher bezieht sich diese Beschreibung auf die weiter unten vorgestellte Sorte. 

Holunderblüte rosaBei einer Endhöhe von etwa 2,5m nimmt er in der Breite von etwa 0,90–1,20m ein. 

Die rosafarbenen, nach Zitrone duftenden Blütendolden heben sich deutlich vom dunkel glänzenden Laub ab und liefern viele dunkle Beeren. (linke Abb. © Gärtner Pötschke)

Während die Blätter im Austrieb noch grün sind, nehmen sie im Laufe der Zeit – genau wie die Früchte – ihre besondere schwärzliche Färbung an. Ein sonniger Standort unterstützt diesen Prozess. 

Standort

Damit der Holunder gut gedeihen kann, ist ein sonnig bis halbschattiger Standort erforderlich. An den Standort selbst, stellt der Schwarze Holunder keine besonderen Ansprüche. Es ist ein robustes, wie auch sehr anpassungsfähiges Gewächs. Bevorzugt wird allerdings ein tiefgründiger, nicht zu trockener, kalkhaltiger, wie auch nährstoffreicher Boden. 

Wie pflege ich eine Holunder-Säue?

Der Schwarze Holunder ist recht anspruchslos, auch einen Rückschnitt verträgt er gut. Dieser sorgt für einen kompakten und buschigen Wuchs – lässt ihn jedoch auch etwas breiter werden.

Holunder wird alle 2–3 Jahre im Frühjahr etwas ausgelichtet. Hierbei sollten vor allem aber auch ältere, abgetragene Äste regelmäßig entfernt werden! Die neuen Langtriebe bleiben aber stehen. 

Scheue dich nicht, die alten Triebe von Zeit zu Zeit kräftig zurückzuschneiden, denn manchmal kann auch ein starker Rückschnitt notwendig werden, damit sich viele neue Triebe bilden. 

Damit der Holunder gut gedeihen kann, ist ein sonnig bis halbschattiger Standort erforderlich. An den Standort selbst, stellt der Schwarze Holunder keine besonderen Ansprüche. Es ist ein robustes, wie auch sehr anpassungsfähiges Gewächs. Bevorzugt wird allerdings ein tiefgründiger, nicht zu trockener, kalkhaltiger, wie auch nährstoffreicher Boden. 

Wofür kann ich Holunder verwenden?

Du kannst beispielsweise Wein, Likör oder Marmelade/Gelee herstellen. Auch die Saftherstellung erfreut sich immer mehr Beliebtheit. 

Holunderbeeren auf keinen Fall roh essen!

Wichtig: Holunderbeeren sind erst nach dem Abkochen oder Vergären essbar und sollten auf keinen Fall roh gegessen werden.

Holunder Saft herstellen

HolundersaftWie du Marmelade oder Gelee herstellst, das brauche ich sicher nicht erklären, aber Holundersaft ist etwas ganz Feines und man sagt ihm auch nach, dass er in der kalten Jahreszeit, wenn du jeden Tag davon ein Schnappspinnchen voll trinkst, dass dieser Saft dich mit Vitaminen gut versorgt und Erkältungen vorbeugt, wie auch, dass er fiebersenkend wirkt. 

Übrigens, wenn du Holundergelee herstellen möchtest, dann probiere doch auch einmal eine Mischung aus 1/2 Holundersaft und die andere Hälfte der Flüssigkeit aus Apfelsaft – dieser Gelee schmeckt wirklich lecker!

Ein Rezept für die Herstellung von Holundersaft findest du auf meinem Blog unter Rezepte.

Schwarzer Säulen-Holunder Black Tower®

Schwarzer Säulen-Holunder

Schwarzer Säulen-Holunder Black Tower® – Black Tower® ist ein Trendsetter.  Dieser Schwarze Säulen-Holunder besticht gleich in mehreren Kategorien. 

Sein kräftiger, säulenförmiger Wuchs eignet sich für Beete sowie Pflanzgefäße. Die sehr hellen, nach Zitrone duftenden Blütendolden heben sich deutlich vom dunkel glänzenden Laub ab und liefern viele dunkle Beeren (Säulenobst), die Sie vielseitig verwenden können. Geben Sie ihm einen gut sichtbaren Platz, damit Ihnen keine Phase entgeht! (Abb. + Beschreibungstext © Gärtner Pötschke)

Holunder ist zudem ein hervorragendes Vogelnährgehölz für unsere Wildvögel

Auch ökologisch spielt der Holunder eine große, wichtige Rolle. Er bietet Vögeln Nistgelegenheiten, Brutplätze und Nahrung gleichermaßen. Lasse ruhig ein paar Dolden der Holunderbeeren am Strauch für die Vögel im Winter. Auch wenn sie dann eingetrocknet sind, fressen die Wildvögel sie trotzdem. 

Die pollenspendenden Blüten werden im Juni von Bienen, Hummeln und anderen nützlichen Insekten aufgesucht.

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