Rosenkohl

Rosenkohl

Rosenkohl - ein tolles Wintergemüse!

Der eine liebt ihn, der andere hasst ihn. 😉 Als Kind mochte ich auch keinen Rosenkohl, heute esse ich ihn sehr gerne. Rosenkohl ist ganz leicht anzubauen, wenn man ihm die gewünschte Pflege zukommen lässt. 

Rosenkohl-Setzlinge, wie auch Grünkohl-Jungpflanzen kannst du dir am Besten auf dem Wochenmarkt oder in einem Gartencenter besorgen, denn die Samentütchen beinhalten unglaublich viele Samen, die für den Anbau im Kübel einfach zu viel sind. Auf dem Markt bekommst du 6-er oder 12er Trays, die für den Balkon vollkommen ausreichen. 

Gepflanzt werden die Setzlinge Mitte bis Ende Mai wenn du im Winter Rosenkohl ernten möchtest. Pro Kübel nur 1 Setzling einpflanzen, denn Rosenkohlpflanzen werden groß und benötigen auch Platz! 

Ab September bilden sich in den Blattachseln die ersten kleinen Knospen. Viele Hobbygärtner kappen zu diesem Zeitpunkt die Triebspitze der Pflanze, damit sämtliche Energie den Röschen zugute kommt. 

Rosenkohl - wer verträgt sich mit dieser Pflanze?

Rosenkohl passt wunderbar zu Erdbeeren, Möhren, Radieschen, Zwiebeln oder Brokoli.

Auch in der Nähe von Salat, Rote Beete, Feldsalat und Spinat.

Zudem fühlt Rosenkohl sich in der Nähe von Dill, Rosmarin, Lorbeer und Lavendel wohl. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe von Kräutern, dass sie Nützlinge anziehen.   

Standort und Pflege

Rosenkohl möchte auf jeden Fall einen sonnigen, geschützten Standort haben und auch regelmäßig mit Wasser versorgt werden. 

Rosenkohlgewächse sind Starkzehrer, daher ist ein humusreiches Erdreich unbedingt erforderlich. Mische daher auf jeden Fall deiner Erde Kompost oder Wurmkompost unter. Ab Anfang August solltest du unbedingt mit  Kompost/Wurmkompost nachdüngen oder mit Wurmtee (Siehe Wurmkompost, dort ist es erklärt) gießen. Wenn sich die Blätter deiner Pflanzen verfärben, ist das immer ein Zeichen von Nährstoffmangel. Aber Achtung, zu viel Stickstoff macht die Röschen weich. 

Alternativ kannst du auch einen organischen Dünger in Flüssigform verwenden, der speziell auf Gemüse ausgerichtet ist. Flüssigdünger kannst du wesentlich besser für die Kübelpflanzung dosieren, als Dünger in fester Form. 

Ernte

Die Haupterntezeit beginnt bereits ab November. Hast du frostfeste Rosenkohlpflanzen, so kannst du über den ganzen Winter hinweg, ernten.

Du musst auch nicht die ganze Pflanze ernten. Ideal ist es, zuerst die unteren Köhlchen zu ernten, denn dies sind die ältesten. Im oberen Bereich der Pflanze wachsen neue Köhlchen nach und die vorhandenen werden größer.

Schädlinge an deinen Rosenkohlgewächsen

Du solltest deine Rosenkohlpflanzen auf jeden Fall regelmäßig auf Schädlingsbefall untersuchen. Gegen die Weiße Fliege, wie auch andere saugende Insekten wie Blattläuse etc., hilft Brennnessel-Sud oder ein Biologisches Spritzmittel, wie z. B. die gebrauchsfertige Multikraft Brennnessel Extrakt SprühlösungLese auch die nachfolgenden Beiträge. 

Gegen den gefürchteten Kohlweißling, der seine Eier an die Blätter der Pflanzen heftet, haben sich Schlupfwespen bestens bewehrt. Der Kohl lockt zudem die Schlupfwespen durch seinen Geruch ganz von selbst an. Tagetes zwischen dem Kohl gepflanzt fördern zudem Schlupfwesten! Ebenso ist ein Insektenhotel ganz nützlich.

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